Als AULANDSCHAFT bezeichnet man die vom wechselnden Hoch- und Niedrigwasser geprägte Landschaftsform und sind Gelände- formen und Lebensgemeinschaften die vom Wechsel zwischen niederer und hoher Wasserführung geprägt werden. Auenöko- systeme beherbergen eine große Vielfalt von Pflanzen und Tieren auf engstem Raum. Die Aulandschaft steht für mich im krassen Gegensatz zum städtischen Lebensraum und es ist für mich immer wieder verwunderlich, dass in Großstadtnähe eine Wildnis dieser Art bestehen kann.
Der Name „Au“ bedeutete ursprünglich Wasserlauf und leitet sich vom althoch- deutschen „Aha“ und dem lateinischen „Aqua“ ab. Eine der ersten naturkundlichen Defini- tionen von „Auwald“ verfasste der deutsche Naturforscher und Begründer der Aquaristik E. A. Roßmäßler (1806 – 1867). Heute verbinden wir mit dem Wort „Au“ eine vom Wasser gebildete, jedoch mit dem Ufer verbundene Landschaft. Auen folgen dem Lauf der Flüsse in einer Breite von 1 bis 2 km als begleitender Geländestreifen.


















































